GESUNDHEIT

Gesundheit ist eine Vorraussetzung für Leistungfähigkeit und Zufriedenheit - hierzu zählt Stressmanagement ebenso wie Gesundheitsförderung von Mitarbeitern durch Gesundheitszirkel und Betriebliche Eingliederung ins Unternehmen. 

Burnout, keine Chance! Stressmanagement im Berufsalltag
Teilnehmer: alle Beschäftigte, Dauer: 3.5 Std. inkl. Pausen 

Burnout entsteht als Folge von arbeitsbedingtem Dauerstress. Viele Beschäftigte arbeiten Jahre- oder Jahrzehntelang auf Hochtouren, bis der Dauerstress zur Krankheit wird. Stressbewältigungstrainings helfen nachweislich, der Entstehung und Weiterentwicklung von Burnout vorzubeugen. Ziel des Trainings ist die Entwicklung eines persönlichen Anti-Stress-Programms im Berufsalltag. In einer Stress-Analyse werden Ihre persönlichen Stressoren ermittelt, d.i. die für Sie stressenden Umwelteinflüsse, welche bei Ihnen für Dysbalancen in Beruf und Privatleben sorgen, sowie persönliche Glaubens- und Verhaltensmuster, die situationsübergreifend für Disstress sorgen. Im 2-Stufen Programm zum Stressmanagement erwerben Sie 1. Kompetenzen zur Typ-spezifischen Stressregulation und 2. zur konkreten und allgemeinen Stressbewältigung. Sie entwickeln Strategien, Ihre Stressoren durch Gesundheitsziele (HEART-Ziele) und Ressourcenaufbau gezielt zu bewältigen und restrukturieren schädliche Glaubens- und Verhaltensmuster.

  • Stress und Burnout in den Phasen der Entstehung
  • Start-Up Analyse: Stressoren, Stressreaktionen, Stress-Typen
  • 2-Stufen-Programm zum Stressmanagement
  • Typ-spezifische Regulation von Stressreaktionen
  • Gesundheitsplan: Ernährung, Bewegung, Entspannung
  • Gesundheitsziele zur Bewältigung von Stressoren
  • Restrukturierung von schädlichen Glaubens- und Verhaltensmustern
  • Stress und Dysbalancen im Work HEART Training Eck
  • Persönliches Anti-Stress-Trainingsprogramm

 

Crashkurs Gesundheitsmanagement und Gesundheitszirkel 
Teilnehmer: Führungskräfte, Dauer: 3.5 Std. inkl. Pausen 

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) hat die gesundheitsorientierte Entwicklung betrieblicher Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse zum Ziel. Der BGM-Prozess erfolgt i.d.R. im Regelkreis in fünf Phasen; (i)  der Zusammensetzung und Zielfindung der aktiven Akteure im Prozess (des „Steuerungsgremiums“), (ii) einer Gesundheitsanalyse und erweiterten Zielsetzung, (iii) der Planung und Entwicklung von Maßnahmen unter Beteiligung der Belegschaft, (iv) der Durchführung von Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung, sowie (v) der Erfolgsbewertung der Maßnahmen, ggf. mit Korrektur der ursprünglichen Zielsetzung. In dem BGM-Crashkurs trainieren Sie anhand von Fall- und Erfahrungsbeispielen einzelne Aspekte dieses Regelkreislaufs. Ein besonderer Fokus im Training ist die Mitarbeiterbeteiligung im BGM. Sie entwerfen ein Konzept zur unternehmensinternen Mitarbeiterbeteiligung und lernen hierfür verschiedene Varianten von Gesundheitszirkeln und Moderationsmethoden kennen.

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zur Minderung und Behebung konkreter Gesundheitsgefahren im Unternehmen
  • Fünf Phasen des BGM-Prozesses im Regelkreis
  • Quantitative und qualitative Analyseverfahren im BGM
  • Entwicklung, Planung und Evaluation von BGM-Maßnahmen
  • Mitarbeiterbeteiligung im BGM: Varianten von Gesundheitszirkeln
  • Gesundheitszirkel sind HEART
  • Moderationstechniken im Gesundheitszirkel (Kartenabfrage, Partnerinterview, Arbeitsgruppen, Belastungs-Beschwerde-Matrix, World-Café)

 

Fallspezifisches Betriebliches Eingliederungsmanagement 
Teilnehmer: Führungskräfte, Personalverantwortliche, Arbeitgeber, Dauer: 8 Std. inkl. Pausen 

Fehlt ein Mitarbeiter krankheitsbedingt mehr als sechs Wochen am Arbeitsplatz, so ist das Unternehmen gesetzlich verpflichtet, dem Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten. Das Training zur Leitung eines Fallspezifischen BEM-Prozesses erfolgt anhand der Metapher eines Baumes von den Wurzeln (der Ausgangssituation) über den Stamm (das Informationsgespräch) hin zu den Ästen und Zweigen (den möglichen Prozessabläufen). Zuerst erhalten Sie eine Einführung ins Betriebliche Eingliederungsmanagement, den rechtlichen Grundlagen sowie möglichen Akteuren und Partnern. Dann erstellen Sie eine Einstiegskonzeption zur Vorauswahl von Maßnahmen, Akteuren und Partnern für verschiedene BEM-Fälle (z.B. Arbeitsunfall, Burnout u.a.). In simulierten Auszügen trainieren Sie die Kompetenzorientierte Gesprächsführung im Informationsgespräch mit den anderen TeilnehmerInnen und ggf. der Trainerin. Sie erwerben Wissen und Kompetenzen zum Erstellen von Situationsanalysen, Maßnahmenplänen, Verlaufs- und Abschlussprotokollen sowie der Entwicklung von BEM-Maßnahmen. Das Training endet mit einem Ausblick auf eine Gefährdungsanalyse psychischer Belastungen.

  • Initiierung eines BEM-Prozess
  • Rechte und Pflichten von Akteuren
  • Zuständigkeiten von Partnern
  • Einstiegskonzeption: Ausgangssituation und Vorauswahl an Maßnahmen, Akteuren, Partnern/Leistungsträgern
  • Situationsanalyse im Profilvergleich von Anforderungs- und Fähigkeitsprofil
  • Kompetenzorientierte Gesprächsführung im Gesundheitsgespräch
  • Organisation und Koordination
  • Auswahl von BEM-Maßnahmen nach Gesundheitskriterien (HEART-Formel), personellen und finanziellen Kriterien („Baum-Zweig-Methode“)
  • Erstellen von Maßnahmen-Plänen, Verlaufsprotokollen. Abschlussprotokoll
  • Evaluation und Wirksamkeitskontrolle
  • Beispiel einer Gefährdungsanalyse psychischer Belastungen

Im Unterschied zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement durch den Betriebsrat erfolgt die Zusammenstellung des BEM-Teams im Fallspezifischen Betrieblichen Eingliederungsmanagement fallabhängig, und auch der BEM-Prozess wird individuell durch die Begleitung des BEM-Leiters gestaltet. Fallspezifisches Betriebliches Eingliederungsmanagement ist ressourcen-orientiert und ökonomisch, da stets nur die für den jeweiligen Fall erforderlichen Akteure involviert sind, und fördert zudem die persönliche Beziehung des Beschäftigten zum Unternehmen durch eine persönliche Begleitung durch den Prozess, was im Weiteren der Identitikation mit und Bindung zum Unternehmen zugute kommt. Es ist inbesondere für kleine und mittelständige Unternehmen geeignet, wo zwei oder mehr BEM-Leiter trainiert werden zur eigenständigen Durchführung eines Prozesses, kann aber auch gut in größeren Unternehmen etabliert werden. Als BEM-Leiter kommen vorrangig Personalbetreuer infrage, aber auch Führungskräfte (sofern der Fall nicht Zwiespältigkeiten mit der Führungskraft selbst betrifft). Es sollten optional stets mindestens zwei BEM-Leiter zur Auswahl stehen.

 

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